"Unser Haus steht in Flammen" - [work] anywhere und Nachhaltigkeit

Nach "Fridays for Future" ist das Thema Nachhaltigkeit so präsent wie nie zuvor. "Our house is on fire" - das sagte Greta Thunberg letztes Jahr auf dem Weltwirtschaftsforum 2020 in Davos. Der 2019 von TIME zur Person des Jahres gekürten 18-jährigen Aktivisten ist es vor allem zu verdanken, dass Klimawandel und Nachhaltigkeit in den Nachrichten trotz Corona ganz oben stehen und der Druck auf unsere gesamte Gesellschaft steigt, etwas zu ändern, um unseren Planeten zu retten.

In Davos wurde Greta gefragt, ob sie denke, dass Führungskräfte in der Wirtschaft eine besondere Verantwortung haben. Sie antwortete: "Ja, ich meine, jeder hat eine Verantwortung, mehr oder weniger, aber je größer Ihre Plattform ist, je größer Ihr Carbon Footprint ist, je größer Ihre Macht ist, desto mehr Verantwortung haben Sie."

Als ich [work] anywhere angefangen wurde auch ich angesprochen, ob ein workation denn mit Nachhaltigkeit vereinbar sei. [work] anywhere ermöglicht es Einzelpersonen und Teams, einzigartige Orte zu entdecken, und von dort aus produktiv zu sein. Grundsätzlich glaube ich fest daran, dass workations für Mitarbeiter und Teams einen Mehrwert bieten: Erhöhtes kulturelles Verständnis, persönliche Weiterentwicklung, Innovation und Vernetzung sind nur einige Gründe hierfür. Daher sollte die Frage vielmehr sein: "Wie kann man eine workation nachhaltiger gestalten?".

Nachhaltiges Reisen kann zum Gesamtziel beitragen, die negativen Auswirkungen des Menschen auf unser Ökosystem zu verringern. Um unser Reiseverhalten zu verbessern, müssen wir zuerst verstehen, was einen Einfluss auf die Umwelt hat:

  • Reisedistanz

  • Häufigkeit des Reisens

  • Wahl des Verkehrsmittels

  • Wahl der Unterkunft

  • Verhalten am Zielort (z. B. Littering, Respekt vor den Ökosystemen etc.)

Daher soll dieser Blog-Eintrag ein Appell an alle workationeers sein, bei der Entscheidung für [work] anywhere und für eine Reise im Allgemeinen die Nachhaltigkeit nicht aus dem Blick zu verlieren. Vielen Dank!



Konkrete Tipps, wie man den persönlichen ökologischen Fußabdruck beim Reisen reduziert folgen.



Was meint ihr dazu?